Die Grundprinzipien der Datenrettung

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Wie werden Daten auf der Festplatte gespeichert?

Wenn Sie eine neue Festplatte kaufen wurde diese meist schon vom Hersteller einer ‚Low-Level-Formatierung' unterzogen. Das können Sie sich folgendermassen vorstellen:

disk sectors

Laufwerke sind Speichermedien, die ein Dateisystem enthalten können. Wenn ein Speichermedium formatiert wird, wird es organisiert und auf die Speicherung vorbereitet. Wenn wir ein Speichermedium formatieren, bekommt es sein Dateisystem.

Formatieren kann mit der Einrichtung einer Bibliothek verglichen werden. Man muss Regale aufstellen und ein System zur Katalogisierung einführen, bevor man auch nur ein Buch ins Regal stellt. Wenn die Bibliothek erst eingerichtet ist; her mit den Büchern! Ähnlich ist es mit einem Speichermedium. Wenn wir formatieren, prägt man dem Datenträger ein Dateisystem auf, um ihn auf das Aufnehmen von Dateien vorzubereiten.

Durch diese Art der Formatierung wird der magnetische Platz auf der Festplatte in kleinere Speichereinheiten aufgeteilt. Alle Speichermedien sind in Sektoren zu je 512 Byte aufgeteilt. Das ist die Standardgröße für den kleinsten Typ.

Um die Festplatte jedoch effizienter zu gestalten gruppiert das Betriebssystem (z.B. Windows XP) diese Sektoren noch einmal in ‚Cluster’. Das Cluster-Konzept ist eine verwaltungstechnische Erfindung. Sie ist notwendig, damit das Betriebssystem mit großen Speichermedien umgehen kann. Die Zahl der zu einem Cluster angeordneten Sektoren hängt von der Größe des Mediums (z.B. Festplatte) ab, soll hier aber nicht näher erläutert werden.

Wenn Sie eine kleine Datei auf Ihre Festplatte speichern, sollte diese in einen (1) Cluster passen. Wenn Sie jedoch eine sehr grosse Datei speichern, so kann dieser mehrere Cluster beanspruchen.

Um die Erklärung noch etwas schwieriger zu gestalten, muss man verstehen, dass eine einzelne Datei nicht unbedingt in aufeinander folgende Cluster gespeichert werden muss. Es ist durchaus möglich, dass eine Datei auf verschiedene Cluster in unterschiedlichen Teilen der gesamten Festplatte verteilt gespeichert wird. Dies nennt man Fragmentierung.

Fragmentierte Dateien können die Effizienz der Festplatte erheblich beeinträchtigen, da der Lesekopf (Actuator Arm) viel Zeit damit verbringt, die verschiedenen Informationen der Datei aus den unterschiedlichen Lokationen auf der Festplatte zu lesen. Deswegen raten wir Ihnen, in regelmässigen Abständen ein Defragmentierungsprogram auszuführen.

Die Komplexzität der Fragmentierung kann auch die Wiederherstellung verlorener Dateien negativ beeinflussen.

Also können wir uns eine Festplatte vorstellen, die in verschiedene Cluster eingeteilt ist, welche wiederum den Inhalt der gespeicherten Dateien beinhalten. Ein Cluster, in dem Informationen einer Datei gespeichert sind, nennt man ein „zugewiesenes Cluster“ (allocated cluster), wohingegen ein leeres Cluster „nicht zugewiesenes Cluster“ (unallocated cluster) genannt wird.

Die nächste Frage, die wir klären sollten, lautet „Woher weiss der Computer, wo auf der Festplatte er nach den Teilen einer spezifischen Datei suchen muss?“. Wenn Sie ein bestimmtes Kapitel in einem Buch aufschlagen möchten, dann gehen Sie meistens ins Inhaltsverzeichnis des Buches und suchen sich die genaue Seitenangabe. Genau das Gleiche macht der Computer – er schaut im Hauptverzeichnis nach.

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